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Interview: Unsere Thesis bei der Dokuschmiede

Jasmina BehabetzNadine Gatzke 5 Min.


Wir sind zwei Studentinnen im Studiengang "Kommunikation und Medienmanagement" an der Hochschule Karlsruhe und haben unseren Bachelor in diesem Jahr erfolgreich abgeschlossen. Da wir bereits in unserer Zeit als Werkstudentinnen bei der Dokuschmiede viel lernen konnten und uns in dem positiven Arbeitsklima sehr wohl gefühlt haben, haben wir uns sehr gefreut, dass wir auch unsere Bachelorarbeiten bei der Dokuschmiede schreiben durften.

Warum wolltet ihr eure Arbeit bei einem Unternehmen schreiben und nicht ausschließlich an der Hochschule?

Es hat uns die Möglichkeit gegeben, Arbeiten zu schreiben, die sich an konkreten Anwendungsfällen des Unternehmens orientieren und nicht nur Themen in der Theorie behandeln. Zudem hatten wir im Unternehmen weitere Ansprechpartner, die uns fachlich und moralisch unterstützt haben. Ein zusätzlicher Vorteil des Schreibens bei einem Unternehmen ist natürlich auch die Vergütung.

Warum wolltet Ihr Eure Thesis bei der Dokuschmiede schreiben?

Ein Grund war, dass wir als Werkstudentinnen bereits sehr zufrieden mit der Arbeitsweise und dem Arbeitsumfeld der Dokuschmiede waren. Dazu kam aber auch, dass wir uns beide für Themen der Technischen Redaktion interessiert haben, deren Vielseitigkeit sich bei einem Dienstleister der Technischen Kommunikation besonders gut abdecken lässt. Wir waren uns beide sicher, dass wir unsere Abschlussarbeiten in diesem Themenbereich schreiben wollen und die Dokuschmiede deckt nicht nur viele Bereiche der Technischen Redaktion ab, sondern war auch sehr offen rund um die Themenauswahl und die gesamte Kommunikation bezüglich unserer Abschlussarbeiten. 

Wie verlief die Themenauswahl?

Die Dokuschmiede ist bezüglich der Themenauswahl sehr offen. Man kann dort eigene Vorschläge einbringen und darauf aufbauend ein Thema entwickeln, das für alle Beteiligten passt. Die Dokuschmiede führt aber auch eine Liste mit möglichen Themen, die für die Dokuschmiede interessant sein könnten und aus denen in Zusammenarbeit mit den Studierenden ein Thema entwickelt werden kann. Die Themenvielfalt und Flexibilität der Dokuschmiede kann man an den unterschiedlichen Themenbereichen sehen, die wir für unsere Abschlussarbeiten gewählt haben: Während sich eine Arbeit mit der Erstellung von Erklärvideos im Bereich der Technischen Redaktion für die Dokuschmiede-Website beschäftigt hat, wurden in der anderen Arbeit zwei KI-Anwendungen für die Metadatenvergabe in Redaktionssystemen evaluiert und verglichen. 

Wer hat euch betreut?

Wir wurden von Evelyn Heller und Lara Krägel betreut. Evelyn hat die Thesis zu den KI-Anwendungen und Lara die Arbeit zu den Erklärvideos begleitet. Beide haben ihren Master in Kommunikation und Medienmanagement absolviert und Erfahrung mit wissenschaftlichem Arbeiten, den Themengebieten der Thesis sowie der zugehörigen Praxis. Diese Kombination war für uns besonders hilfreich, da sie mit ihrer Erfahrung immer wieder die Brücke zwischen Theorie und Praxis schlagen konnten, also sowohl aus der Perspektive unseres Studienganges als auch aus ihrer praktischen Arbeitserfahrung.

Wie hat euch die Betreuung geholfen?

Die Betreuerinnen haben uns in verschiedenen Bereichen unterstützt. Da es unsere erste wissenschaftliche Arbeit war, haben sie dabei geholfen, die Regeln des wissenschaftlichen Schreibens einzuhalten und die Inhalte logisch zu gliedern. Neben der fachlichen Begleitung standen sie uns auch bei der Kommunikation mit verschiedenen Partnern und Kollegen der Dokuschmiede unterstützend zur Seite. Auch bei wichtigen Entscheidungen, wie beispielsweise der Toolevaluation, konnten wir jederzeit auf ihre Erfahrung und ihre Unterstützung zurückgreifen. 

Gab es regelmäßig Feedback?

Wir hatten mit unseren Betreuerinnen regelmäßig festgelegte Besprechungen, die wir bei Bedarf nutzen konnten, wenn sie aber kurzfristig nicht notwendig waren, konnten diese auch verschoben oder abgesagt werden. Beide Betreuerinnen haben immer sichergestellt, dass wöchentlich genug Zeit für die Betreuung der Arbeiten eingeräumt wurde. Auch außerhalb der Besprechungszeiten waren beide Betreuerinnen immer erreichbar für Rückfragen oder bei Problemen. Feedback zu den Inhalten haben wir bei Bedarf ebenfalls bekommen. Das Feedback konnten wir nicht nur von unseren Betreuerinnen einholen, sondern auch von Kollegen in der Dokuschmiede, die sich zum Beispiel mit einem bestimmten Themenbereich besonders gut auskennen. 

Gab es Herausforderungen, bei denen euch das Team besonders unterstützt hat?

Neben unseren Betreuerinnen hat uns das Dokuschmiede-Team zum Beispiel bei der Einarbeitung in Tools unterstützt, die wir für die Arbeiten benötigt haben oder auch in bestimmten Themengebieten, in denen Kollegen Experten sind. Darüber hinaus hat uns das Team auch bei technischen Problemen weitergeholfen und uns bei der Einholung von Feedback sowie bei größeren Entscheidungen begleitet, was uns zusätzliche Sicherheit während des Arbeitsprozesses gegeben hat. 

Wie sah ein typischer Arbeitstag während eurer Thesis aus?

Es ist schwer, einen typischen Arbeitstag während der Thesis zu beschreiben, da diese immer stark davon abhängig waren, an welchem Teil der Thesis wir gearbeitet haben. Wir wollen trotzdem versuchen euch einen kleinen Einblick in unserem Arbeitstag zu geben: 
Wir haben beide meist morgens um ca. 7:30 Uhr gestartet und zuerst unseren Zeitplan und unsere To-Do-Listen überprüft. Danach haben wir damit begonnen, den erarbeiteten Stand vom Vortag zu kontrollieren. Anschließend haben wir, während wir am Theorieteil gearbeitet haben, recherchiert, Kapitel stichpunktartig entworfen und dann diese Stichpunkte ausformuliert. Wenn wir am Praxisteil gearbeitet haben, haben wir die entsprechenden Anwendungen und Daten vorbereitet, Tests durchgeführt oder Inhalte erstellt sowie die Ergebnisse dokumentiert und interpretiert. An manchen Tagen standen zudem Besprechungen an, zum Beispiel mit den Tool-Anbietern, dem Marketing-Team der Dokuschmiede oder unseren Betreuerinnen. Das zeigt auch einen weiteren großen Vorteil des Schreibens der Thesis bei der Dokuschmiede: die flexible Arbeitsgestaltung. Das bedeutet, wir konnten uns die Arbeitszeit selbst einteilen und entscheiden, wann und wie wir am besten arbeiten. Dadurch ließ sich auch der Alltag besser planen. Wenn zum Beispiel wichtige Termine anstanden, mussten wir diese nicht umständlich verschieben, sondern konnten sie durch eine kurze Unterbrechung der Arbeit problemlos wahrnehmen. 

Konntet Ihr Theorie und Praxis gut vereinbaren?

Der Übergang zwischen dem Theorie- und Praxisteil war relativ fließend. Im Großen und Ganzen war der Theorieteil aber weitestgehend abgeschlossen, bevor wir mit dem Praxisteil begonnen haben. Dadurch ist uns beiden die Organisation gut gelungen, zudem wurde uns von Anfang an vermittelt, dass die theoretischen Grundlagen klar erarbeitet werden müssen, um sie mit den praktischen Anforderungen im Unternehmen gut verknüpfen zu können. Trotzdem würden wir sagen, dass man sich schon während des Schreibens des Theorieteiles bewusst sein sollte, wo die Bezüge zum Praxisteil liegen. Das hilft später auch bei der Arbeit am Praxisteil.

Würdet Ihr euch wieder für die Dokuschmiede entscheiden?

Wir würden beide unsere Thesis nochmal bei der Dokuschmiede schreiben. Wir wurden von unseren Betreuerinnen während der Arbeit perfekt unterstützt und begleitet und haben die Dokuschmiede immer als offenen und kompetenten Arbeitgeber wahrgenommen. Besonders die Arbeitsgestaltung, die enge Verbindung von Theorie und Praxis sowie die Unterstützung durch das gesamte Team haben unsere Zeit dort sehr bereichert. Dadurch konnten wir nicht nur unsere Thesis schreiben, sondern auch wertvolle praktische Erfahrungen sammeln.

Was gebt Ihr zukünftigen Absolventinnen und Absolventen mit?

Eine wichtige Erkenntnis, die wir beide hatten, ist auf jeden Fall, dass gutes Zeitmanagement und gute Organisation der Schlüssel für die Arbeit an der Thesis sind. Wenn man sich einen guten Plan macht, der zum eigenen Arbeitsstil und dem Thesis-Thema passt und man sich daran hält, dann hat man bereits viel gewonnen. Ebenso wichtig ist es, keine Scheu vor Fragen zu haben. Offene Kommunikation und das rechtzeitige Nachfragen oder Rückmelden sind entscheidend, denn lieber einmal zu viel als einmal zu wenig nachgefragt. Das Team der Dokuschmiede unterstützt jederzeit gerne und nur so lässt sich sicherstellen, dass die Thesis sowohl den eigenen Ansprüchen gerecht wird als auch der Dokuschmiede einen Mehrwert bietet.

Was sind jetzt eure nächsten Schritte?

Wir haben uns beide dazu entschieden, unser Studium "Kommunikation und Medienmanagement" an der Hochschule Karlsruhe im Master fortzusetzen, da wir so auf unseren Erfahrungen aus der Bachelorarbeit aufbauen und unser Wissen über neue Wege der Technischen Redaktion ausbauen können. Außerdem bleiben wir bei der Dokuschmiede und arbeiten weiter als Werkstudentinnen, um mit unseren neuen Kompetenzen zu unterstützen und weitere Bereiche der Technischen Redaktion praktisch kennenzulernen.