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Praxisbericht Displaytexte

Seit 2008 arbeiten wir gemeinsam mit verschiedenen Produktbereichen der BSH Hausgeräte GmbH in zahlreichen Projekten. Im Zuge dieser Zusammenarbeit bearbeiten und verwalten wir seit 2014 die Displaytexte verschiedener Haushaltsgeräte. Dies umfasst:

  • das Übersetzungsmanagement
  • das Lektorat
  • die Organisation von Reviews
  • die Längenprüfung
  • die Entwicklung individueller Softwarelösungen

Projektziel

Ziel des Projekts war die Übersetzung von 200 Displaytexten einer Waschmaschinenserie der Marken Bosch und Siemens in 17 Sprachen sowie deren Lektorat. 

Herausforderung

In einer sehr kurzen Projektlaufzeit mussten zum einen strenge Längenvorgaben eingehalten und zum anderen die besondere Projekt- und Datensituation berücksichtigt werden. Der ursprüngliche Ansatz war eine Umsetzung der Aufgabe in Excel, was einen enormen Schulungsaufwand für Übersetzer und Lektoren bedeutet hätte. Weiter führt eine Bearbeitung in Excel dazu, dass die Daten nach Übersetzung und Lektorat manuell zusammengeführt werden müssen. Dieses Verfahren birgt großes Fehlerpotential.

Lösung

Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden, haben wir den folgenden Arbeitsablauf entwickelt und mit den BSH-Fachbereichen Softwareentwicklung in Regensburg und User Interaction in Berlin umgesetzt:

  • für die Marken Bosch und Siemens Ersatzfonts und passende Parameter für die Längenprüfung gesucht und festgelegt.
  • die Displaytexte aus Access in das dtxml-Format für Across konvertiert, so dass wir mehrzeilige Displaytexte als zusammenhängende Texte behandeln konnten.
  • die Displaytexte in unserem webbasierten System mit der Längenprüfung für die Korrekturleser bereitgestellt.
  • die fertigen Displaytexte per SQL nach Access importiert. 

Trotz kürzester Projektlaufzeit konnten wir dafür sorgen, dass alle Displaytexte in der geforderten Zeit übersetzt und Korrektur gelesen wurden.

Unsere Workflow-Entwicklung ermöglichte den Übersetzern die Arbeit in ihrer gewohnten Tool-Umgebung und das von uns teilautomatisierte Datenmanagement schloss viele Fehlerquellen aus.